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Kerstin Eisenreich als Landrätin für den Saalekreis

Im Saalekreis wird am 29. September 2019 neu gewählt, und zwar ein neuer Landrat. Oder wenn es ganz gut läuft, eine neue Landrätin. DIE LINKE. Saalekreis hat eine Frau nominiert: Kerstin Eisenreich, die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. Der Wahlkampf hat begonnen. Auch DIE LINKE im benachbarten Burgenlandkreis greift dabei kräftig mit unter die Arme. „Kochen mit Katja“ heißt unsere mittlerweile erprobte Wahlkampfhilfe. Mit Sack und Pack angereist, gab es gegen 14.00 Uhr die gewohnt leckere Kartoffelsuppe für neugierige Merseburger*innen. Viele waren gekommen, nicht nur um ihren Hunger zu stillen. Auch unser special guest sorgte für Aufsehen: Mucki aus Merseburg, der weltbeste Drehorgelmann aus unserer Region orgelte kräftig, um Kerstin Eisenreich zu unterstützen. Herzlichen Dank dafür. Vieles war zu erfahren im gemeinsamen Gespräch zwischen Kerstin Eisenreich und Birke Bull-Bischoff, über Klimapolitik im Landkreis, über ein kostenfreies Schülerticket auch in der Freizeit, über die Förderung des Ehrenamtes und vielfältige Möglichkeiten für Bürger*innen tatsächlich mitzubestimmen, was im Saalekreis für Politik gemacht wird. Es war ein schöner Freitagnachmittag. Selbst am Ende gab es noch ein kontroverses und gleichermaßen nachdenklich machendes Gespräch mit einem enttäuschten linken Wähler. Vermutlich gehen beide Seiten nachdenklich nach Hause. Allein das ist es schon Wert, vor Ort gewesen zu sein. Kerstin drücken wir natürlich alle Daumen für einen klasse Wahlerfolg. Am 19. September 2019 – 10 Tage vor der Wahl werden wir noch einmal einen gemeinsamen Tag im Saalekreis verbringen.

Kleine Sportler*innen mit großem Spaß!

Am vergangenen Freitag begann die Bundestour zum Erwerb des Sportabzeichens im Merseburger Stadtstadion. Jedes Jahr legen ca. 27.000 Schüler*innen in Sachsen-Anhalt das Sportabzeichen ab. Da ist noch Luft nach oben, ja. Das Wichtigste aber ist der Spaß an der Sache für jeden einzelnen. Die Stimmung an diesem Tag in Merseburg war schon mal fantastisch. Nicht nur dank zweier hoch motivierter Moderatoren. Die Kinder waren heiß drauf, so ähnlich wie die Sonne an diesem Tag. Promis aus Sport und Politik begleiteten sie, machten Mut und drückten die Daumen. Herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam rund um Angela Heimbach, die Präsidentin des Kreissportbundes. Ihr ist die Freude und das Engagement jedes Mal, wenn sie in Sachen Sport unterwegs ist, anzusehen. Man kommt beinahe selbst noch ins Grübeln, über das Ablegen des Sportabzeichens nochmal nachzudenken. Der Chef des Landessportbundes Andreas Silbersack beschrieb das ungefähr so: "Es ist immer wieder toll, den eigenen Körper zu spüren und etwas für sich selbst zu tun." (bbb)

Zu Gast bei Bürgermeister*innen vor Ort

Kommunalpolitik ist das Herzstück von Politik überhaupt. Bürgermeister*innen und Gemeinderät*innen sind sehr nah dran, an den Bedürfnissen und Ärgernissen von Bürger*innen. Sie können sich nicht wegducken, wenn was schief läuft. Sie haben kaum Feierabend, denn einmal Bürgermeister immer Bürgermeister. Auch nach Dienstschluss werden sie oft angesprochen und stehen dann Rede und Antwort. Deshalb ist es mir wichtig, immer mal wieder bei ihnen vorbeizuschauen und den Problemen und Erfahrungen nachzugehen. In dieser Woche war es der Antrittsbesuch beim Bürgermeister Andreas Marggraff in Mücheln. Die kleine Stadt grenzt unmittelbar an das Gebiet des Wahlkreises 73. Die Zukunft der Region um den Geiseltalsee ist eine, die auch mich interessiert. Schon allein als Bildungspolitikerin gab es viel zu fragen. Wie steht´s mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur für die Schulen in der Gemeinde? Für den Ausbau der Breitbandanschlüsse fehlen immer noch die Bundesmittel. Ein Problem für die Müchelner ist auch die Straßeninfrastruktur. Und eines wird auch hier unterstützt: Wir brauchen fahrbahnbegleitende Radwege für Bundes- und für Landesstraßen. Die Möglichkeiten, von Ort zu Ort mit dem Fahrrad zu fahren, müssen attraktiv und sicher sein. Hier sind Land und Bund gelinde gesagt sehr zurückhaltend. Das kann die Zukunft nicht sein. Bereits bei meinem Besuch in Lützen war das ein wichtiges Thema. Hier suche ich noch nach einer Idee, dass endlich mal auf die Tagesordnung der Bundespolitik zu bringen. (bbb)