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­ ­ ­ Zu viele können nicht richtig lesen und schreiben

Ungefähr 6.2 Mio Menschen in Deutschland können nicht ausreichend lesen und schreiben und gelten als funktionale Analphabeten. Sie sind nach der Definition nicht in der Lage, ausreichend Sinn bei dem was sie lesen, zu verstehen. Wie ist das erklärbar, dass so viele Menschen nach mindestens neun Jahren die Schule verlassen, ohne richtig lesen und schreiben zu können? Wie kann sich das der Aufmerksamkeit von Lehrkräften entziehen, und das so viele Jahre? Wir wissen noch zu wenig über Motive, über Probleme, über Strategien der Vermeidung. Hier gibt es Forschungsbedarf. Und dennoch: Auch jenseits der Suche nach den Ursachen muss ihnen geholfen werden. Seit 2016 gibt es die AlphaDekade in Deutschland. Zehn Jahre, in denen ein merklicher Fortschritt bei der Bekämpfung von Analphabetismus erreicht werden soll. Insgesamt stehen dafür 180 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung, das sind 18 Mio. im Jahr. Und setzt man es ins Verhältnis zu Betroffenen, dann sind es gerade mal 3 Euro „pro Kopf“ die zur Verfügung stehen. Das sagt viel über die mangelnde Wertschätzung aus, die so genannten gering literalisierten Menschen zuteil wird. Das sagt viel über die Ernsthaftigkeit der Sonntagsreden der Bundesregierung aus. Hinzu kommt, dass kompetente Lehrkräfte für unverschämt wenig Geld den Betroffenen helfen: 15 Euro pro Unterrichtsstunde sind keine Seltenheit sondern Normalität. Ihre Beschäftigungsverhältnisse sind immer wieder in Frage gestellt. Schnell wird klar: Hier herrscht das so genannte Matthäus-Prinzip: „Wer hat, dem wird gegeben.“ Bildung hat nicht immer und schon gar nicht nur mit Geld zu tun, sondern in aller Regel mit Haltung und Professionalität. Aber hier muss die Frage nach den Ressourcen, die zur Verfügung stehen, als erstes gestellt werden. Zum einen nach den finanziellen Möglichkeiten in der Erwachsenenbildung. Zum anderen aber nach der Aus-stattung von Schulen mit Geld und Personal. So lange der grundlegende Mangel daran nicht endlich grundlegend angegangen wird, kommen wir hier keinen Schritt weiter. Es beißt die Maus keinen Faden ab: Wir brauchen deutlich mehr Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, besser ausgestattete Schulen.(bbb)

Gute Ausbildungsbedingungen - dann klappt’s auch mit dem Fachkräftenachwuchs

 

Einmal jährlich lädt die Handwerkskammer ein, um über aktuelle Probleme in Sachen Ausbildungsmarkt mit Menschen aus der Politik, der Wissenschaft und mit anderen Beteiligten und Interessierten zu diskutieren. Am Mittwoch trafen sich dann ca. 100 Expert*innen im der Berufsschule Magdeburg am Krökentor, um über den Übergang von Schule in den Beruf zu diskutieren. Das Landesinstitut für Schulqualität (LISA) stellte ein vergleichsweise neues Programm vor – die Praxislerntage – um den Unterricht im schulischen Kontext mit vielfältigen Praxiserfahrungen in den Unternehmen Sachsen-Anhalts zu verbinden. Die Schüler*innen dürfen sich dabei von ihren Neigungen und Interessen leiten lassen und sich selbst ein Unternehmen für ihre Praxislerntage wählen. Es ist keine klassische Berufsorientierung, aber einen Einblick in berufliche Praxis ermöglicht das Programm schon. Auch für die Entwicklung von Berufswahlkompetenz - der Kompetenz, zwischen unterschiedlichen Berufsfeldern das Passende für sich selbst zu finden und auszuwählen, ist das eine nützliche Sache. Das Handwerk klagt schon seit einigen Jahren darüber, zu wenig Auszubildende zu bekommen. Es mangele an Interesse bei den potenziellen Bewerber*innen. Dazu gehören jedoch zwei Seiten. Auch das Handwerk selbst muss sich fragen lassen, wie die Ausbildungsbedingungen für die jungen Leute in ihren Unternehmen während der Ausbildung gestaltet sind. Möglichst so, dass Berufe im Handwerk auch attraktiv sind für junge Leute. Dazu gehört die Qualität der Ausbildung ebenso wie Mitbestimmungsrechte und eine angemessene Ausbildungsvergütung. Hier gibt es bekanntermaßen „Luft nach oben“. Deshalb ist die Abbruchquote in diesem Bereich auch besonders hoch. Ein Kreishandwerksmeister schlug deshalb vor, Zulassungsbeschränkungen für das Abitur einzuführen, in der Hoffnung, dass dann mehr Bewerber*innen an die Tür des Handwerks klopfen, um ausgebildet zu werden. Aber: Bildung zu limitieren, für junge Leute zu begrenzen, halte ich in einer Wissensgesellschaft nicht für eine gute Idee. Im Gegenteil: so viel Bildung wie möglich, muss die Devise heißen. Sie ist gewissermaßen ein Rohstoff für junge Leute in einer Wissensgesellschaft. Dafür muss Schule – auch im gegliederten Schulsystem – die besten Voraussetzungen schaffen. Wenn so viel wie möglich junge Leute das Abitur ablegen, ist das für eine Gesellschaft durchaus eine große Ressource. Abiturient*innen können dann auch für eine Ausbildung im Handwerk geworben werden. Warum auch nicht? Aber auch hier gilt: Die Ausbildungsbedingungen müssen stimmen. Dann wird’s auch mit dem Fachkräftenachwuchs. (bbb)

Forum open education - Bildung offen, frei und digital

Es geht um offene Bildung (open education). Das meint was? Freie Software (open educational Ressources) erlaubt einen Blick hinter die digitalen Kulissen, auf offene Quellcodes – die digitale Quelle eines Programms oder einer App. Freie Bildungsmaterialien hat bereits die UNESO im Jahr 2015 definiert: Es sind Bildungsmaterialien, die man frei verwahren, verteilen, verändern, verbreiten, vermischen kann. Lehrkräfte und Schüler*innen erarbeiten und gestalten freie Bildungsmaterialien und stellen sie dann allen anderen frei zur Verfügung auf Bildungsservern. So geht digitale Mündigkeit, denn Schüler*innen lernen so eine souveräne Nutzung und eine kritischen Blick auf Medien zu werfen, sich damit  auseinanderzusetzen. Programmieren wird alsbald zu den Schlüsselkompetenzen gehören. Es geht also nicht darum, die Software großer Unternehmen wie Microsoft und Apple zu verbreiten, so dass junge Leute auf deren Nutzung „getrimmt“ werden. Sondern es geht darum, selbst Bildungsmaterialien zu erstellen und sie anderen zur Verfügung zu stellen, ohne Abhängigkeiten von Lizenzen und kostenpflichtigen Neuerungen (updates). Und es braucht eine neue Lernkultur: kollaboratives Lernen, Lernen im Team und in Kooperation. 

Die Bildungspolitiker*innen der demokratischen Fraktionen im Bundestag waren eingeladen, gemeinsam im Team mit anderen Engagierten Ideen zu entwickeln, wie Chancengleichheit mit digitalen Mitteln gefördert werden kann, wie die Lehramtsausbildung verbessert werden muss, wie man Künstliche Intelligenz fürs Lernen einsetzt, wo Chancen und Risiken sind. Eine Idee für mehr Chancengleichheit war, die Schulbibliotheken zu Medienzentren an Schulen auszubauen. Dazu brauchen sie Profis unterschiedlicher Professionen: Lehrkräfte, Techniker*innen, Administrator*innen und Sozialarbeiter*innen. Dazu brauchen sie aber auch Ressourcen: Geld und Zeit. Noch gibt es sowas wahrscheinlich in zu wenigen Schulen. Der Mangel ist ja in unserer Bildungswirklichkeit ein zentrales Problem. Aber eine schöne und nützliche Vision ist es allemal: Schüler*innen lernen gemeinsam und voneinander, ohne Stigmatisierungen und Ausgrenzung. Es gibt für alle den notwendigen Zugang zu leistungsfähigem Internet und zu eigenen Geräten. So denkt sich Bildung in digitaler Gesellschaft. Die Wirklichkeit an Schulen ist davon noch weit entfernt. Aber es lohnt sich, Schritt für Schritt solche Weg zu gehen. Und vor allem diejenigen zu unterstützen, die sich in diesen Fragen engagieren. So das Bündnis für freie und offene Bildung.

Hier geht’s zur Internetseite mit vielen weiteren Impulsen. (https://buendnis-freie-bildung.de)

Digitales Lernen an der Ganztagsschule in Friedrichstadt

Am Nachmittag waren wir zu Gast bei einer "alten" Bekannten. Ines Petermann – Schulleiterin der Gemeinschaftsschule in Wittenberg – mit eigener geplanter Oberstufe – hat uns schon sehr oft ihre Expertise und ihre Erfahrungen aus der Schulpraxis zur Verfügung gestellt und ist immer wieder eine freundliche und kompetente Gesprächspartnerin. Dieses Mal ging es um digitales Lernen. Schüler*innen und Lehrkräfte haben sich auf den Weg gemacht, das Lernen mit digitalen Mitteln voranzubringen. Die Schule selbst arbeitet mit Linux – also mit freier Software. So bleiben sie unabhängig vom Kauf teuerer Lizenzen großer marktbeherrschender Unternehmen. Gelernt und profitiert hat die Schule vor allem von ihrem Besuch in Finnland. Dort ist digitales Lernen schon sehr fortgeschritten. Die finnischen Kolleg*innen unterstützten mit Ideen, mit Material und Ausrüstung. Schüler und Lehrkräfte lernen gemeinsam auf der Moodle-Plattform. Eine Cloud, die ermöglicht, vielfältiges Unterrichtsmaterial dort zu "lagern", jederzeit nutzbar für die Kolleg*innen wie auch die Schüler*innen. Die Schule ist gut gewappnet für den Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht – auch unabhängig von Coronabedingungen. Und die jungen Leute setzten sich sehr frühzeitig kritisch und konstruktiv mit digitalen Medien auseinander. (bbb)

 

Digitalpakt Schule

Allgemein bekannt ist, dass die Mittel aus dem Digitalpakt Schule nur sehr zäh dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Einmal mehr und gerade während der Coronakrisenzeit, in der der Wechsel von Präsenzunterricht und digital unterstütztem Lernen zu Hause den Lernfortschritt vieler Schüler*innen sichern soll, fehlen die nötigen Mittel und Geräte.
Birke Bull-Bischoff, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, fragte deshalb Mitte August genauer nach, denn die Länder sind auf der Basis der Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern bis zum 15. August 2020 aufgefordert, über den derzeitigen Mittelabfluss im Rahmen des Digitalpaktes Schule zu informieren. Lediglich ca. 5% der Mittel sind nunmehr vertraglich gebunden. Was wiederum heißt, 95% des Geldes liegt brach. In den einzelnen Bundesländern gestaltet sich das unterschiedlich (vgl. Antwort auf die Anfrage). So erscheint der Bildungsföderalismus derzeit eher als Bildungsbremse. In zig Instanzen muss das Geld bewilligt, konzipiert und geplant, müssen offenbar Kompromisse gefunden werden. Eine angemessene Ausstattung mit leistungsfähigem Internet lässt so immer weiter auf sich warten.

 

Und hier ist ein taz-Artikel dazu: https://taz.de/Digitalisierung-der-Schulen/!5710635/

 

„Gut durch die Krise gekommen?“ - DIE LINKE. Fraktion ludt zur Anhörung

Ob wir noch mittendrin sind, oder schon aus dem Gröbsten raus - wir wissen es nicht. Aber alle haben Erfahrungen gemacht mit der Krise und den Konsequenzen daraus. Höchste Zeit also auch für eine linke Oppositionsfraktion, die Karten auf den Tisch zu bringen. Was haben wir aus der Krise gelernt? Auch die Frage der Bildungsgerechtigkeit spielte bei der Anhörung der Fraktion DIE LINKE am vergangenen Donnerstag eine große Rolle. Gemeinsam mit Ullrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband und Norbert Müller, unserem kinder- und jugendpolitischen Sprecher haben wir das Problem von Kindern und Jugendlichen in Schule, und in der Kinder- und Jugendhilfe näher beleuchtet und über Alternativen diskutiert. Das Bildungssystem jedenfalls ist in keinem guten Zustand. Und auch die Krise trifft nicht alle gleichermaßen. DAs haben die letzten Monate einmal mehr offen gelegt. Vor allem die Schwächsten sind betroffen: Kaum eigene digitale Lerngeräte, viel zu kleine Wohnungen ohne Rückzug, Eltern, die von eigenen Sorgen geplagt sind. Einmal mehr fordern wir hier eine digitale Grundsicherung für alle Schüler*innen, finanziert aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Für ca. 3 Mio. Kinder und Jugendliche würde sich so schon mal ein Problem lösen lassen. Viel zu wenig Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen - ein Mangel, der wie kaum ein anderer anschlussfähig ist an das, was Menschen Tag für Tag erleben. Das merkt man bei den Unterschriftensammlungen zum Volksbegehren in Sachsen-Anhalt momentan sehr deutlich. Auch das ist vor allem ein Problem für Schüler*innen, die in besonderer Weise auf Pädagog*innen angewiesen sind. Auch hier ist der Bund gefragt, eine Lehrkräfteoffensive zu starten und Schulsozialarbeit als Regelaufgabe ins SGB VIII zu übernehmen. Der Antrag der LINKEN liegt noch im Ausschuss, eine gute Gelegenheit also, zu zeigen, dass auch die Koalition aus der Krise gelernt hat. Über eine Stunde lange diskutierten wir über neue Lernkulturen, die wir brauchen, über den Druck, dem Schüler*innen ausgesetzt werden, über die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, die in Krisenzeiten einmal mehr unter Druck geriet. Es war ein neues, ein digitales Format, der Krise geschuldet. Dafür aber sehr interessant. Spaß hat es gemacht und viele Leute haben wir erreicht, um der Legende „Gut durch die Krise gekommen…“ klar und unmissverständlich zu widersprechen und die Dinge beim Namen zu nennen.  (bbb)

 

Hier kann man sich die Veranstaltung noch einmal ansehen: https://www.facebook.com/linksfraktion/videos/280313333321807

 

 

Ausbildung in der Krise! - die Auswirkungen der Coronakrise auf den Ausbildungsmarkt

Montags trifft sich einmal im Monat die Enquetekommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ des Deutschen Bundestages, nunmehr schon seit fast zwei Jahren. Auch dieses Gremium kommt um einen Blick auf den Ausbildungsmarkt während und nach der Coronakrise nicht umhin. Im Plenum der Enquetekommission nahmen deshalb am 29. Juni 2020 Vertreter*innen der Kammern, der Wissenschaft, der Berufsschulen, der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände aus ihrer Perspektive zu wichtigen Fragen Stellung: Wie wirkt sich die Krise auf den Ausbildungsmarkt perspektivisch aus? Wie viele Unternehmen werden im kommenden Jahr ausbilden? Wie viele Ausbildungsplätze wird es noch geben? Wer wird davon profitieren? Wer ist besonders gefährdet? Welche kurz- und mittelfristigen Maßnahmen wären jetzt angesagt? A Es ist damit zu rechnen dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im kommenden Herbst unter die Marke von 500.000 fällt. Auch die Zahl der ausbildenden Betriebe wird vermutlich weiter sinken. Haben Schüler*innen mit mittlerem Schulabschluss oder Hochschulreife möglicherweise noch einige Alternativen, so werden vor allem junge Leute mit Hauptschulabschluss oder keinem Schulabschluss in schwieriges Fahrwasser geraten. Aus Sicht der LINKEN müssen hier Anreize geschaffen werden, dass Unternehmen auch in Zukunft ausbilden bzw. ausbilden können. Die Maßnahmen im Konjunkturprogramm der Bundesregierung sind dafür ein Anfang. Prinzipiell muss aber ausbildenden Unternehmen bei der dauerhaften und verlässlichen Finanzierung geholfen werden. Eine solidarische Umlagefinanzierung, wie es DIE LINKE seit vielen Jahren fordert, wäre nunmehr eine richtige Entscheidung. Auch die vorübergehende Öffnung der außenbetrieblichen Ausbildung in frei gemeinnützigen Unternehmen wäre ein notwendiger Schritt. Die Diskussion darüber, wie der Ausbildungsmarkt künftig krisenfester gemacht werden kann, muss im Parlament fortgesetzt werden. Eine erste Gelegenheit wird nach der Sommerpause sein: Dann wird der Berufsbildungsbericht im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert. Die Fraktionen legen in diesem Zusammenhang ihre Vorstellungen zur Zukunft der Ausbildung vor. DIE LINKE wird vor allem die Zukunft der schulischen Ausbildung in den Mittelpunkt rücken. Hier gibt es bei der Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen erheblichen Refombedarf. (bbb)

SOLIDARITÄT IST DAS GEBOT DER STUNDE!

Das Corona-Virus ist über uns hereingebrochen, ein unsichtbarer Gegner, der von heute auf morgen alles auf den Kopf stellt und unser aller Leben umkrempelt. Mehr denn je ist nun Politik gefragt. Sie muss Bedingungen schaffen, unter denen die Menschen den Kampf gegen das Virus aufnehmen und die sozialen Grundfunktionen aufrechterhalten können. Dabei gilt es, sich solidarisch zu verhalten und die soziale Spaltung unserer Gesellschaft nicht noch zu vertiefen. Als Linke Bildungspolitiker*innen können wir nicht hinnehmen, dass sich infolge der Krise die Ungerechtigkeit im Bildungssystem weiter verschärft. Dem muss unter den jetzigen Ausnahmebedingungen entgegengewirkt werden - materiell, finanziell und personell. 

­ „Den Mangel beenden – unseren Kindern Zukunft geben!“

Volksbegehren für mehr Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt gestartet. Jede Unterschrift zählt! Vielerorts sammeln wir schon fleißig mit unseren Bündnispartnern. Mach mit!
 

Berufsbildungsqualitätsgesetz ausbauen

Die Linksfraktion will die Qualität und die Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung verbessern. Dazu gehören u. a.:
- das Recht auf Teilzeitausbildung,
- eine echte Mindestausbildungsvergütung,
- der verbindliche Durchstieg von zwei- in dreijährige Berufe,
sowei Standards zur Qualitätssicherung der Ausbildung und klare Regelungen für die dualen Studiengänge.

Jakob-Muth-Preisträger

Inklusion fängt im Kopf an. Wertschätzung für Unterschiedlichkeit, beim Lernen, beim Leben, bei allem, was Kindern so wichtig ist. Eine großartige Quelle für Bildung. Bildung kommt nämlich von Vielfalt, nicht von Einfalt. Natürlich braucht es auch Ressourcen: gute Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter*innen, Schulsozialarbeiter, engagierte Eltern.
Aber: Inklusion ist möglich! Inklusion ist ein Menschenrecht!

Berufliche Bildung für Menschen mit Behinderungen

Gestern Abend zu Gast beim parlamentarischen Abend der Berufsbildungswerke. Die Firma Schmaus (Büromaterialien) beschäftigt mehr als 20% von Menschen mit Behinderungen. Unterstützt durch digitale Arbeitsumgebungen und Assistenzen. Ein Gewinn für alle. Echt coole Sache! So kann's gehen mit inklusive Arbeitswelt

Bildung macht stark!

#ArmutinDeutschland #Parität #ArmutsberichtUnterwegs mit meinem Enkelmädchen habe ich vorgestern den Hexentanzplatz im Harz neu entdeck: Hoch mit der Seilbahn, unterwegs im Tierpark, zu Gast im Theater bei Hexe Pfefferminz und auf den Spuren des Rätsels im Haus von Hexe Watelinde, die Spaßinsel und der Kletterwald. Viel zu erleben, viel zu bestaunen, viel zu lernen. Nur hat das einen stolzen Preis. Ungefähr 80 Euro müsste eine Alleinerziehende Mama mit ihrem Kind für so einen Tag mindestens bezahlen. Viel zu viele Kinder können sich einen solchen Ausflug nicht leisten. Die Welt bleibt ihnen so verborgen, sie verpassen so einiges. Es ist Bildung die auf der Strecke bleibt. Und das geht gar nicht. Deshalb brauchen wir endlich eine Kindergrundsicherung, die Urlaub und Ausflüge für Eltern bezahlbar machen. Jetzt!

Freie Bildung für mehr Gerechtigkeit

Zum zweiten Mal war ich zu Gast beim Forum open education (#FOE19). Es geht um freie Bildung und deren Möglichkeiten für gerechtere Bildung. Was meint eigentlich freie Bildung, was sind deren Standards? Es geht zunächst um offene Quellcodes um, frei zugängliche Software, die verändert und mitgestaltet werden. Es geht um neue Lernkulturen wie das kolaborative Lernen – das Lernen miteinander an gemeinsamen Problemen und Gegenständen – die traditionell Lernformen wie Frontalunterreicht mindestens ergänzen und schrittweise ablösen. Bildung in digitaler Gesellschaft braucht eine völlig neue Lernkultur, sonst geht´s schief. Weg vom Nürnberger Trichter, hin zu selbsttätigem und gemeinsamem Lernen. Immerhin wissen wir aus vielen Forschungen, dass junge Leute am meisten voneinander lernen, in eigener Auseinandersetzung mit Problemen auf der Suche nach Lösungen. Informationen und Kenntnisse abzufragen, dass ght mit Maschinen besser.

Das Bündnis freie Bildung lädt einmal im Jahr viele Akteur*innen, Praktiker*innen aber auch Politiker*innen ein, um miteinander best practice auszutauschen, zu diskutieren, wie sich Bildung in Kita, Schule, Berufsschule und Hochschule verändern muss, um nachhaltig zu sein. Es ist immer wieder ein lebendiger und anschaulicher Austausch zwischen denen, den Bildung in digitaler Gesellschaft am Herzen liegt. Eine Frage, die ich zum Weiterdenken mitgenommen habe: Wo konkret soll die (bessere) Zusammenarbeit zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe eigentlich stattfinden - in externen Räumen, Makerspaces und Werkstätten oder in Schule, zum Beispiel im Rahmen eines Ganztagsschulkonzeptes? (bbb)

Berufliche Bildung in Klausur

Fast ein Jahr lang beschäftigt sich nunmehr eine Enquetekommission im Deutschen Bundestag mit vielfältigen Facetten beruflicher Bildung in Deutschland und international. Unser Auftrag ist, herauszuarbeiten, wie die Zukunft des Systems der dualen Berufsausbildung gesichert werden kann mit Blick auf die Digitalisierung der Gesellschaft und der Arbeit. Viele Impulse von Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Vertreter*innen von Verbänden liegen hinter uns. Die Projektgruppe "Digitalisierung" beschäftigte sich mit Begriffen, mit Erscheinungsformen und den Schlussfolgerungen für Arbeit 4.0 und für die berufliche Bildung. Wir haben diskutiert, welche Kompetenzen nötig sind, um junge Leute digital mündig zu machen. Wir haben uns ausgetauscht über den Zusammenhang zwischen den Zielen der Nachhaltigkeit und der Digitalisierung. Viel Stoff also, der nunmehr in einen Zwischenbericht münden soll. Deshalb war Klausur angesagt. Über vier Stunden haben alle Beteiligten zusammengesessen und einen ersten Entwurf für eine solche Zusammenfassung diskutiert. Eine der wenigen Möglichkeiten, in einen substanziellen, aufeinander bezogenen Diskurs zu treten. Allein deshalb war es ein Gewinn. (bbb)

Birke Bull-Bischoff

Digitalpakt im Schneckentempo

Grundgesetzänderung passiert den Bundesrat

In dieser Woche ist das "Jahrhundertwerk" vollendet worden - so könnte man etwas ironisch sagen. 2016 ist er durch die damalige Bildungsministerin Johanna Wanka angekündigt worden. Im Februar 2019 ist es vollbracht. Und trotzdem: Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet. 3.5 Mrd. Euro werden es in dieser Wahlperiode möglicherweise noch werden, die den Schulen zugute kommen können. Bis 2025 sind 5 Mrd. Euro insgesamt geplant, davon 720 Mio. für die bildungsbezogene Infrastruktur und 1.68 Mrd. Euro für den Netzausbau. Insgesamt Geteilt durch x (x= Schulen, Berufsschulen, sonderpädagogische Einrichtungen) ist es verdammt wenig. Und das auch noch zeitlich befristet bis zum Jahr 2025. In Sachen Bildung in digitaler Gesellschaft sind wir Entwicklungsland. Kein Wunder, fehlt doch gerade in den ländlichen Regionen ein leistungsfähiger Internetzugang. Für die Bildungspolitik sind nun zentrale Aufgaben, auch die Lehrkräfte fit zu machen. Für gute Bildung insgesamt braucht es andere Lernkulturen: kollaboratives Lernen zum Beispiel. Für inklusive Bildung halten digitale Lernplattformen sehr viele Möglichkeiten bereit, individualisierte Angebote zu machen. Die Entkopplung von Zeit und Raum ermöglicht, unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten einzuräumen. Allein die Anwesenheit von Tablets und Smartphones wird es nicht richten. Und im Übrigen: Drei Jahre hat´s gedauert, von der Ankündigung zur Umsetzung. Der Digitalpakt kam im Schneckentempo daher. Vielleicht sollten wir dann mal schon jetzt beginnen, über den #digitalpakt2 zu verhandeln. (bbb)


 

Shell Jugendstudie 2019

©deagreez - stock.adobe.com

"Das BBiG und die Ausbildung von morgen“

Es hat Spaß gemacht. Munter und entschlossen, die jungen Gewerkschafter*innen! Und jetzt nicht zufrieden geben. Wir brauchen ein Berufsausbildungsqualitätsgesetz! Und wir brauchen euch!

GEW Herbstakademie:

Nationale Weiterbildungsstrategie ist erst der Anfang, die Arbeit fängt ja jetzt erst an! Wir brauchen eine Weiterbildungskultur und die politische Motivation, die alle in den Blick nimmt und nicht nur auf die Verwertbarkeit am Arbeitsmarkt gerichtet ist. Endlich Stärkung und Absicherung der Beschäftigten in der Weiterbildung, mehr Bildungsberatung, Mut zur Umsetzung von Konzepten zur Bildungszeit, Rechtsanspruch auf Weiterbildung ...!

Berufliche Weiterbildung für Geringverdiener*innen unter Druck

Es war der fünfte parlamentarische Abend des Verbandes der Privatschulen gemeinsam mit der Landtagsfraktion DIE LINKE  – also schon eine gute Tradition. In größeren Abständen tauschen wir uns aus über die jeweiligen Positionen in Sachen Lehrkräftemangel, in Sachen digitaler Bildung und in den Angelegenheiten der beruflichen Weiterbildung, die ja hauptsächlich von freien Trägern angeboten und von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Natürlich ist das Anliegen der Fraktion DIE LINKE ist zunächst, das Angebot in den öffentlichen Schulen zu sichern und qualitativ weiterzuentwickeln. Keine Frage. Unter dem eklatanten Lehrkräftemangel und der permanenten Unterfinanzierung von Bildung in unserem Land leiden jedoch öffentliche und freie Schulen gleichermaßen. Abwerbungsstrategien und bürokratische Barrieren gegenüber den freien Schulen lösen dieses Problem im Sinne der öffentlichen Schulen nun ganz und gar nicht.  Insofern mag es verwunderlich erscheinen, dass ausgerechnet DIE LINKE als Anwalt der freien Schulen engagiert ist. Das ist sie generell, wenn es um gute Bildung geht. In besonderem Maß ging es an diesem Abend um die Finanzierung der beruflichen Bildung für Menschen mit geringer Qualifikation, für Erwerbslose und Migrant*innen.  Auch hier zeigt sich ein weiteres Mal: Wenn es um die Bedürfnisse von Menschen mit Benachteiligungen geht, werden Gelder beschnitten und hohe Barrieren aufgebaut. So auch für die freien Träger beruflicher Bildung. Die Bundesdurchschnittskostensätze sind ein Symbol und ein Indiz gleichermaßen. Zur Finanzierung der Angebote sind sie das Maß der Dinge. Freie Träger müssen sich zertifizieren lassen und ihre Finanzierung richtet sich nach den Kosten der jeweils zurückliegenden Jahre. Daran orientiert werden die Bundesdurchschnittskostensätze errechnet und verkündet. Sie berücksichtigen nicht den gestiegenen Mindestlohn in der Weiterbildungsbranche, keine Steigerung der Miet- und Gebäudekosten und ebenso nicht das erforderliche Personal für Sozialarbeit und begleitende Hilfen. Berufliche Bildung für benachteiligte Menschen gerät so unter enormen Kostendruck. Nicht etwa die Qualität ist entscheidend bei der Vergabe, sondern möglichst niedrigste Kosten. Das ist alles andere als zukunftsweisend. Denn in einer Wissensgesellschaft und in einer Arbeitswelt, die sich durch die Digitalisierung stark verändern wird, können wir auf kein Talent verzichten. Auch Menschen mit geringer Qualifikation - möglicherweise besonders stark betroffen von digitalem Wandel - brauchen lebenslange Weiterbildung. Gemeinsam mit Monika Hohmann stand ich rede und Antwort, was die Zukunft der beruflichen Bildung braucht und in welcher Verfassung sie sich derzeit befindet. Und auch hier gibt es einiges an Gemeinsamkeiten zwischen den Interessenvertreter*innen der freien Schulen und der Fraktion DIE LINKE. Es braucht sichere Finanzierung durch eine Reform der Bundesdurchschnittskostensätze. Vor allem aber brauchen wir ein Recht auf Weiterbildung und sehr viel mehr Ressourcen dafür, dass sich auch benachteiligte Menschen lebenslang ohne Barrieren weiterbilden können. (Bbb)

Azubis sind keine Billigarbeitskräfte

Nur dem Druck von Gesellschaft, Gewerkschaften und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag ist es zu verdanken, dass Union und SPD endlich in die Gänge gekommen sind. Doch wie immer steckt die Tücke im Detail. Die Linksfraktion fordert eine gesetzlich festgelegte Mindestausbildungsvergütung, die einheitlich bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen aller Branchen des jeweiligen Ausbildungsjahres liegt. Dies wären mit Stand 2018 nach Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des DGB 660 Euro (brutto) im ersten Ausbildungsjahr, 720 Euro im zweiten Jahr, 795 Euro im dritten Jahr und 826 Euro im vierten Jahr. Von diesen 660 Euro brutto pro Monat im ersten Ausbildungsjahr würden über 125.000 Jugendliche profitieren. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesbildungsministerin wären es im Jahr 2020 lediglich etwa 26.190 junge Menschen (DGB-Kalkulation). Das sind zu wenige Azubis, zumal die vollzeitschulischen Ausbildungen außen vor sind, da sie außerhalb des Geltungsbereichs des Berufsbildungsgesetzes liegen. Azubis sind schließlich keine Billigarbeitskräfte.

Berufliche Bildung vor Ort – unterwegs in Stendal

Die Tour der Bildungspolitiker*innen der LINKEN war am Mittwoch zu Gast in Stendal. Birke Bull-Bischoff, Matthias Höhn, beide Mitglieder der Bundestagsfraktion, Wulf Gallert, Vizepräsident des Landtages und Rosemarie Hein, einst bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion machten sich ein Bild von zwei Lernorten beruflicher Bildung. Zunächst waren wir Gast in einem der größten Berufsbildungswerke Sachsen-Anhalts. Seit 1991 werden dort in Trägerschaft des Sozialverbandes Deutschland junge Menschen mit Lernbeeinträchtigungen und psychischen Problemen in verschiedenen Berufen ausgebildet. Derzeit sind es 190 junge Menschen, die von Berufspädagog*innen, von Sozialarbeiter*innen, von Psychologen und verschiedenen Therapeuten in ihrer Ausbildung begleitet werden. Voraussetzung dafür ist ein anerkannter Rehabilitationsstatus durch die Agentur für Arbeit. Oftmals sind es eine ganze Reihe von negativen Erfahrungen, die die schulische Biografie der jungen Leute prägen und belasten. Hier erhalten sie die Chance, eine gute und vor allem nachgefragte Ausbildung zu erhalten und gleichzeitig sozialpädagogisch begleitet zu werden. Insgesamt 25 Berufsfelder stehen zur Auswahl. Entweder eine vollqualifizierende Ausbildung oder eine Ausbildung zum Fachpraktiker*innen können die jungen Leute aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und vielfach aus den westlichen Bundesländern. (bbb)

DGB-Jugend auf Draht in Sachen berufliche Bildung

Zehn junge Gewerkschafter*innen auf einen Streich - und alle sehr fit in Sachen berufliche Bildung. Es passte also gut, sich gemeinsam zu verständigen, denn die Novelle des Berufsbildungsgesetzes ist seit Wochen angekündigt und immer wieder verschoben worden. Eines der zentralen Themen war die Einführung einer Mindestausbildungsvergütung. Hier hat der DGB bereits Anfang letzten Jahres einen Vorschlag gemacht: 80% der durchschnittlichen Ausbildungsvergütung soll die Untergrenze sein. Derzeit sind das ca. 660 Euro für das erste Ausbildungsjahr. Vielen jungen Leuten liegen auch die Kosten für die eigene Mobilität auf der Tasche. Die Kostenfreiheit für alle Lernmittel, die für die Ausbildung nötig sind, muss rechtlich geregelt werden. Auch die Kritik an den Übergangssystemen teilen wir.  Es muss für alle jungen Leute ein Recht geben, von einer zwei- auf eine dreijährige - und damit vollqualifizierende –Berufsausbildung zu wechseln. Es gab viele Gemeinsamkeiten und nur wenige Differenzen. Vereinbart haben wir einen regelmäßigen Austausch zu diesen Fragen. Wir werden vorschlagen, die DGB-Jugend für die im Bildungsausschuss des Bundestages geplante Anhörung zum Berufsbildungsgesetz als Sachverständige zu benennen. Sie können am besten darüber Auskunft geben, was sie für eine gute berufliche Bildung brauchen. (bbb)

"Wie tickt die Jugend in punkto Beruf?"

Die Enquetekommission "Berufliche Bildung in digitalisierter Arbeitswelt" nahm gestern vor allem die Perspektive junger Leute in den Blick. Eingeladen waren dazu Matthias Weingärtner von der Bundesschüler*innenertretung, selbst Absolvent einer Berufsausbildung und Frau König, eine Abiturientin, die eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe beendet hatte. Dazu waren die Autor*innen einer IHK-Studie zu diesen Fragen zu Gast und ebenso Prof. Klaus Hurrelmann, bekannter Jugendforscher. Es ging um die Frage, welche Ansprüche die jungen Leute an eine Berufsausbildung haben, was ihre Sicht auf die Dinge ist. Es ging um die Chance, Aufgaben selbständig und in eigener Verantwortung lösen zu können, sich auszuprobieren. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiger Gradmesser. Flache Hierarchien und ein freundliches Arbeitsklima sind jungen Leuten wichtig. Nicht zuletzt sind es die Rahmenbedingungen der Ausbildung. In den großen Städten sind die Mieten vielfach zu teuer, um sich eine eigene Wohnung leisten zu können. Auch Mobilität ist ein starker, kaum zu bewältigender Kostenfaktor für Azubis. Letztlich erhielten die Bundestagsabgeordneten eine Reihen von Forderungen, die auch an die Novelle des Berufsbildungsgesetztes gerichtet sind. Gute Gelegenheit also: Denn das BBiG ist planmäßig am Mittwoch im Bundeskabinett, um dann im Parlament beraten zu werden.

bbb

DigitalPakt Schule – kurz gefasst

Nach langem Gezeter ist er nun beschlossen worden: Der DigitalPakt Schule. Wir haben hier das wichtigste zusammengefasst. 

40.000 Schulen– allgemeinbildende und Berufsschulen – sollen in naher Zukunft eine bessere digitale Ausstattung bekommen. Bundestag und Bundesrat hatten dem Vorschlag des gemeinsamen Vermittlungsausschusses und damit der erforderlichen Grundgesetzänderung am 15. März 2019 zugestimmt. Mit dieser Änderung ist der formale Grundstein für den "Digitalpakt Schule" gelegt. In einem dreiseitigen Papier haben wir die notwendigen Dinge zusammengefasst, "gespickt" mit nützlichen Links.

Bildungspolitiker*innen unterwegs