Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Nachhilfeprogramme gehen an Bedarfen der Schulen vorbei

„Schulen haben dringend ein Zwei-Milliarden-Paket nötig – aber für wirksamere Maßnahmen anstatt für Nachhilfeprogramme. Wo ist denn das Geld für Raumluftfilter? Für zusätzliche Lehrkräfte und Schulsozialarbeit? Für Masken, Schutzkleidung und genügend Tests? Für sichere Schulen ist seit einem Jahr Pandemie angeblich kein Geld da. Stattdessen wird nun mit dem Milliarden-Paket versucht, etwas zu retten, was gar nicht gerettet werden muss“, kritisiert Birke Bull-Bischoff, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das Corona-Aufholprogramm, das Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey heute vorgestellt haben. Birke Bull-Bischoff weiter:

 

„Die Schulen sind durchaus in der Lage, bei einzelnen entstandene Lernrückstände wieder aufzuholen, Pädagogik kann das leisten. Darüber hinaus ist genau jetzt die Gelegenheit, zu hinterfragen, wie schnell und wie das überhaupt passieren muss. Erfahrungen und Wissenschaft zeigen, dass das bisherige Lernen im Gleichschritt mit dem einzigen Ziel, Prüfungen zu bestehen, gar nicht nützlich ist. Das Nachhilfeprogramm ignoriert diesen Fortschritt und setzt weiterhin auf alte Konzepte. Ein Bildungssystem, das zukunftsfest sein will, muss sich jedoch auch weiterentwickeln. Dazu gehören die gezieltere Finanzierung der tatsächlichen Bedarfe nach einem Sozialindex, neue Schul-, Lern- und Prüfungskulturen, die für mehr Bildungsgerechtigkeit, Demokratie und Bildungschancen sorgen, mehr ganztägige Gemeinschaftsschulen und entschlackte Lehrpläne. Wir wünschen uns ein Milliarden-Paket für eine neue Schule, für moderne und schöne Schule, und nicht als Konjunkturprogramm für Ed-Tech-Start-Ups.“


Newsletter


Hier können Sie sich gern informieren über mich, meine politischen Positionen und über das, was mir unterwegs begegnet. Wöchentlich dienstags sende ich gemeinsam mit Katja Bahlmann, der Landtagsabgeordneten aus dem Burgenlandkreis, einen Newsletter.

Hier geht´s zur Anmeldung: 


 

Facebook

Auch auf Facebook finden Sie einiges von dem, was mich bewegt, was ich erlebe, wie ich die DInge sehe.

Folgen Sie mir.

Twitter

Auch auf Twitter bin ich unterwegs: kurz, knapp und prägnant.

Hier geht´s los.