Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Im „Andere-Welt-Theater“ in Stollberg

 

Zu meinen Patenwahlkreisen gehört der Landkreis Mansfeld-Südharz. Einmal monatlich freitags bin ich auch dort unterwegs. Also auch im kleinen Städtchen Stolberg im Südharz mit seinem mittelalterlichen Stadtkern. Jedes Haus wirkt hier wie ein Kleinod, denkmalgerecht saniert. Angemeldet waren wir am vergangenen Freitag - gemeinsam mit Carola Kunde, der Direktkandidatin im Landkreis für DIE LINKE und den beiden Stadtrat*innen Holger Hüttel und Sabine Künzel - im „Andere-Welt-Theater“ gleich am Markt. In normalen Zeiten - vor allem im November und Dezember – sind hier freitags, samstags und sonntags Theaterbesucher*innen zu Gast. Die Bühne ist mit Händen zu Greifen, so ist man dem Geschehen dort auch als Zuschauer*in sehr nah und kann alles direkt mitverfolgen. In den Pausen gibt es ein passendes Menü. Der Spielplan reicht von Tucholsky bis hin zu „Ein Kessel Buntes“ - bewusst in Anlehnung an die beliebte Samstagsserie aus den 80er Jahren im DDR-Fernsehen gewählt. Unser Anliegen war natürlich zu erfahren, wie es dem kleinen privaten Theater während und mit Corona gegangen ist. Die Coronahilfen der Bundesregierung haben Zeit gebraucht, waren aber durchaus hilfreich.Wenn nun eine weitere Verlängerung des Lockdowns folgt, dann wird es jedoch wieder eng. Immerhin ist die Miete für die Bühnenräume vom Vermieter gerade - mittels einer zwischenzeitigen Kündigung - verdoppelt worden. Nebenbei gesagt zeugt das von einer unfassbaren Unverfrorenheit, in diesen Zeiten Kultur- und Kunstschaffenden das Leben noch einmal mehr das Leben schwer zu machen. In diesem Zusammenhang haben wir einmal mehr über die Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Beide Schauspieler*innen fanden das sehr sympathisch. Immerhin stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Theaters auch künftig, wenn mit dem Virus zu leben sein wird. Wenn also das Publikum halbiert werden muss, durch Abstandsgröße zum Beispiel, oder durch die Finanzierung von Tests am Eingang des Hauses. Möglicherweise laufen noch mehr Kosten auf, die jetzt noch nicht denkbar sind. Beide Schauspieler*innen sind zugleich Koch*innen und Bedienpersonal, Musiker*innen und Techniker*innen. Ein anstrengendes Programm also in der Spielzeit. Und dann war noch dies und das, was zu diskutieren war. Ein sehr interessanter Vormittag war es. Gefragt nach dem, was sich beide von der Politik wünschen: Aufmerksamkeit ist es, die fehlt und die sich brauchen. Aber es müssen auch grundlegende Sicherungen neu überdacht werden, damit sich Kunst und Kultur - gerade in den kleinen Häusern und Angeboten - auch „lohnen“. Nicht nur für die Besucher*innen, sondern vor allem für die Akteur*innen selbst. (bbb)


Newsletter


Hier können Sie sich gern informieren über mich, meine politischen Positionen und über das, was mir unterwegs begegnet. Wöchentlich dienstags sende ich gemeinsam mit Katja Bahlmann, der Landtagsabgeordneten aus dem Burgenlandkreis, einen Newsletter.

Hier geht´s zur Anmeldung: 


 

Facebook

Auch auf Facebook finden Sie einiges von dem, was mich bewegt, was ich erlebe, wie ich die DInge sehe.

Folgen Sie mir.

Twitter

Auch auf Twitter bin ich unterwegs: kurz, knapp und prägnant.

Hier geht´s los.