Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Birke Bull-Bischoff

­ LINKER Neujahrsempfang im Stadtbad

Auch in diesem Jahr ludt  die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag ein zum Neujahrsempfang. Wiederum in das Stadtbad in Berlin. Hunderte Gäste waren gekommen, aus Politik und Wirtschaft, Künstler*innen, Gewerkschafter*innen, Menschen, die ehrenamtlich engagiert sind.  Eine gute Gelegenheit also, diejenigen anzusprechen, die man schon immer mal ansprechen wollte. Auch aus Hohenmölsen und Weißenfels waren Gäste gekommen. Unter anderem Gunter Schneider (DIE LINKE Hohenmölsen) und Robby Clemens, der Extremsportler, der von seiner zweijährigen Reise vom Nordpol zum Südpol zu Fuß gerade zurückgekommen war. So kamen beide ins Gespräch mit Täve Schur, dem bekannten Radsportler der DDR aus Burg. Es ist jedesmal ein Abend, an dem es gute Möglichkeiten gibt, über den Tellerrand hinaus auch andere Genoss*innen und Sympathisant*innen kennenzulernen, Pläne zu schmieden und zu netzwerken. Und das bei leckerem Wein.
Es war ein schöner Abend, wie jedes Jahr.


 

Mehr von DIE LINKE. im Bundestag

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag:

Pressemeldungen DIE LINKE

Forderung nach sozialem Ausgleich für steigende Energiepreise

Angesichts der Diskussion um steigende Energiepreise fordert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, soziale Ausgleichsmaßnahmen: Weiterlesen

Zum "Großen Zapfenstreich"

Zum Großen Zapfenstreich zum Ende des Afghanistan-Einsatzes erklärt Tobias Pflüger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE: Weiterlesen

Polizei-Argumente gegen Cannabis-Legalisierung aus der Zeit gefallen

Zu den Wortmeldungen von GdP und DPolG gegen eine Legalisierung von Cannabis sagt Niema Movassat, MdB, Experte für Drogenpolitik und Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE: Weiterlesen

Energie ist ein Grundrecht

Verbraucherzentralen warnen vor den Folgen der steigenden Energierpreise. Susanne Hennig-Wellsow fordert ein gesetzliches Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte. Weiterlesen

Der Anschlag von Halle vor zwei Jahren zeigte, wie groß die Gefahr von Rechts ist.

Wir müssen uns als Gesellschaft klar und deutlich gegen jeden Antisemitismus stellen. Denn der Terroranschlag war die gewalttätige Spitze eines Eisberges. Weiterlesen

bbb

"Deutsche Wohnen und Co enteignen!"

Zwei Vertreterinnen der Initiative "Deutsche Wohnen und Co enteignen!" waren am vergangenen Dienstag zu Gast in der Fraktionssitzung der LINKEN im Bundestag. Die explosive Entwicklung von Mieten, vor allem, aber nicht nur in den großen Städten, bringt immer mehr Menschen in ihrer Existenz in Gefahr. Der größte Akteur  in Berlin - "Deutsche Wohnen" - praktiziert in seinen über 100.000 Wohnungen in Berlin mit brachialer Gewalt eine Praxis der Verdrängung von Mieter*innen. Modernisierungen werden forciert, Instandsetzung wird vernachlässigt. In jedem Fall werden die höchstmöglichen legalen Mieterhöhungen regelmäßig abgefasst, ohne tatsächlich notwendige Instandsetzungen zu realisieren. Aus betroffenem Munde zu hören, welche Konsequenzen das für Mieter*innen - zum Beispiel in der Berliner Karl-Marx-Allee - hat, macht im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. Am kommenden Samstag, am 6. April 2019, wird das Volksbegehren in Berlin beginnen, Unterschriften für die Vergesellschaftung der einst privatisierten Wohnungen zu sammeln. Wohnungen gehören zu dem, was für Menschen existenziell ist. Sie gehören nicht in private Hände, schon gar nicht in die der großen Spekulanten, die damit lediglich Profite von nahezu 25% herausschlagen wollen. Die Berliner LINKE wird dieses Anliegen unterstützen.

Strukturwandel aus Sicht der Gewerkschaften

#auswärtsfrühstücken mit dem DGB. Am Mittwochmorgen hatten die Mitglieder der so genannten "Kohlekommission" darunter Michael Vassiliadis – den Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) eingeladen, um mit den Bundestagsabgeordneten über wichtige Prämissen und den Stand der Dinge nach den Ergebnissen des "Kohlekompromisses" zu bereden. Der Strukturwandel wird kein Ponyhof sein. Mit anderen Worten: Die gewerkschaftlichen Prämissen werden eine Herausforderung bleiben. Gute Arbeit in den Regionen muss ein Maß der Dinge sein, Beschäftigte dürfen "nicht ins Bergfreie fallen", die Einhaltung der Klimaziele bleibt auch auf Seiten der Gewerkschaften fest im Blick, der Erhalt der Versorgungssicherheit für Unternehmen ist gerade für das Mitteldeutsche Revier mit der benachbarten chemischen Industrie ein wichtiges Anliegen. Auch bezahlbarer Strom für Familien bleiben eine Herausforderung. (bbb)

Für Sie nachgehakt:

bbb

Ausbildung mit guten Perspektiven

Birke Bull-Bischoff

Digitalpakt kommt im Schneckentempo daher

Grundgesetzänderung nimmt die Hürde des Bundesrates

In dieser Woche ist das "Jahrhundertwerk" vollendet worden - so könnte man etwas ironisch sagen. 2016 ist er durch die damalige Bildungsministerin Johanna Wanka angekündigt worden. Im Februar 2019 ist es vollbracht. Und trotzdem: Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet. 3.5 Mrd. Euro werden es in dieser Wahlperiode möglicherweise noch werden, die den Schulen zugute kommen können. Bis 2025 sind 5 Mrd. Euro insgesamt geplant, davon 720 Mio. für die bildungsbezogene Infrastruktur und 1.68 Mrd. Euro für den Netzausbau. Insgesamt Geteilt durch x (x= Schulen, Berufsschulen, sonderpädagogische Einrichtungen) ist es verdammt wenig. Und das auch noch zeitlich befristet bis zum Jahr 2025. In Sachen Bildung in digitaler Gesellschaft sind wir Entwicklungsland. Kein Wunder, fehlt doch gerade in den ländlichen Regionen ein leistungsfähiger Internetzugang. Für die Bildungspolitik sind nun zentrale Aufgaben, auch die Lehrkräfte fit zu machen. Für gute Bildung insgesamt braucht es andere Lernkulturen: kollaboratives Lernen zum Beispiel. Für inklusive Bildung halten digitale Lernplattformen sehr viele Möglichkeiten bereit, individualisierte Angebote zu machen. Die Entkopplung von Zeit und Raum ermöglicht, unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten einzuräumen. Allein die Anwesenheit von Tablets und Smartphones wird es nicht richten. Und im Übrigen: Drei Jahre hat´s gedauert, von der Ankündigung zur Umsetzung. Der Digitalpakt kam im Schneckentempo daher. Vielleicht sollten wir dann mal schon jetzt beginnen, über den #digitalpakt2 zu verhandeln. (bbb)