29. Juni 2015

Der Kampf um das Direktmandat ist eröffnet

Am 29. Juni traf sich die Wahlkreisversammlung der LINKEN, bestehend aus Mitgliedern der Ortsverbände Bernburg, Nienburg und Saale-Wipper, in der „Alten Molkerei“, um eine Direktkandidatin oder einen Direktkandidaten für die Landtagswahl aufzustellen. Schon vor der Veranstaltung hatte ich meinen Hut in den Ring geworfen. Der Ortsverband Saale-Wipper schickte den erfahrenen Kommunalpolitiker Ernst-Hermann Brink ins Rennen. Peter Olberg vom Ortsverband Bernburg stand spontan als dritter Kandidat zur Verfügung. In der Vorstellungsrunde sprachen alle Kandidatinnen und Kandidaten zunächst über ihre Motivation und die Ziele ihrer Kandidatur.

Ziel der LINKEN ist der Regierungswechsel. Er ist nötig und er ist möglich. Als leidenschaftliche Bildungspolitikerin möchte ich meine Arbeit für längeres gemeinsames Lernen, für Chancengerechtigkeit und inklusive Bildungsangebote fortsetzen. Entscheidend dafür wird sein, den Personalabbau zu stoppen.Meine Verankerung im Wahlkreis, die eine Teamleistung zahlreicher Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes ist, möchte ich weiter nutzen, um Probleme vor Ort auf die Landesebene zu heben und wann immer es geht, eine Lösung herbeizuführen.

Ernst-Hermann Brink verfügt über langjährige Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen der Kommunalpolitik. So war er Bürgermeister in Amesdorf, ist Mitglied des Kreistages und des Stadtrates Güsten. Er ist über Parteigrenzen hinweg geschätzt für sein Engagement und seine Erfahrung. Er ist eine der Säulen der überaus aktiven und erfolgreichen Arbeit des Ortsverbandes Saale-Wipper. Tobias Pochanke: „Er sucht nicht immer nach der Ursache der Probleme, sondern nach deren Lösungen.“ Als Beispiel dafür führte er die erfolgreiche Klage der Amesdorfer Bürgerinnen und Bürger gegen den Vertragsbruch des Güstener Stadtrates bei der Aufkündigung des Eingemeindungsvertrages im Bereich des Hebesatzes für die Grundsteuer an.

Peter Olberg steht für ein radikales Agieren der LINKEN.

Nach einer ausgiebigen Diskussion zu den verschiedenen Optionen hatten 32 Genossinnen und Genossen die Wahl. Ich danke allen Genossinnen und Genossen für das Vertrauen, dass sie mir mit meiner Wahl ausgeprochen haben!  Nun geht es in einen spannenden Wahlkampf. Ziel der LINKEN ist es, die große Koalition im Land abzulösen. Es wird weder mit der SPD noch mit den Grünen eine Liebesheirat, aber allein werden wir es nicht schaffen. Wir kämpfen für ein starkes Ergebnis für DIE LINKE, um dann in Gesprächen so viel wie möglich von unseren Positionen herauszuholen und die Gesellschaft ein Stück verändern zu können. Thüringen hat es sehr erfolgreich vorgemacht.