Stadtplanung und Rettungsdienst wurden diskutiert

Der gestrige Wahlkreistag hatte seinen Ausgangspunkt bei einem Besuch des Maritimen Clubs. (siehe Wahlkreistag mit Seesport, Tatzen und Kinderbetreuung). Die Sanierung der Kaimauer war nun auch Gesprächsthema beim Baudezernenten der Stadt, Holger Köhncke. Er erläuterte das Vorhaben aus stadtplanerischer Sicht. Der gesamte Uferbereich soll umgestaltet werden, um ein naturnahes Konzept zu verwirklichen. Leider gibt es auf den Fördermittelantrag noch keinen positiven Bescheid, so dass alle Pläne auf Eis liegen (müssen). Herr Köhncke bestätigte, dass der gesamte Uferbereich in einem desolaten Zustand ist und die Uhr sprichwörtlich tickt. Passiere nichts, müssen notdürftige Reparaturen her, um den Uferbereich nicht sperren zu müssen. Birke Bull wird im nächsten Schritt mit den Landesbehörden Kontakt aufnehmen, um herauszufinden, woran die Bewilligung der Fördergelder bisher gescheitert ist.

Anschließend ging es zum DRK. Der Antrittsbesuch bei der neuen Geschäftsführerin, Frau Benicke, stand auf dem Programm. In sehr angenehmer Gesprächsatmosphäre wurden alle Arbeitsbereiche des DRK gestreift. Es ging also um die Erfahrungen mit dem Betrieb mehrerer Seniorenheime, um die Nachwuchsgewinnung im Fachkräfte- und im ehrenamtlichen Bereich und um das neue Rettungsdienstgesetz, dass in der 2. Hälfte des Jahres 2012 im Landtag verabschiedet werden soll. Daran knüpft Frau Benicke vor allem die Hoffnung, dass längere Vergabefristen ins Gesetz geschrieben werden. Momentan ist es so, dass die Vergabe von 2003 von Jahr zu Jahr verlängert wird. Das ist weder für das Unternehmen eine Perspektive, noch für die MitarbeiterInnen.