12. Dezember 2011

Verbundnetz Gas AG Peißen

Der vergangene Wahlkreistag führte zur Verbundnetz Gas AG (VNG) in Peißen. Zur Unterstützung hatte ich mir wirtschaftspolitische Kompetenz organisiert. Dr. Frank Thiel, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion hat mich dankenswerter Weise begleitet.

 

In einem Vortrag von Standortleiter Herr Piepkorn ging es zunächst um die technischen und physikalischen Aspekte der Gasspeicherung und im Anschluss um die wirtschaftspolitischen Aspekte des Unternehmens.  Die VNG befindet sich momentan im EU-weit vorgeschriebenen Entflechtungsprozess der Bestandteile Leitungsnetz, Gasspeicherung und Gashandel.

 

Die Vertreter der VNG wünschten sich von der Politik eine stärkere Verknüpfung von umweltpolitischen mit wirtschaftspolitischen Vorstellungen und Plänen. „Umweltpolitiker reden über Energie, Wirtschaftspolitiker über Wirtschaft.“, so Karl Krüger, Leiter des Bereiches Energiepolitik des Unternehmens. Eine Verzahnung beider Themen durch eine auch wirtschaftspolitische Betrachtung und Diskussion des Energiemarktes ist für die ganzheitliche Entwicklung aber dringend nötig. Versorgungssicherheit und soziale Verträglichkeit sind wichtige Themen, die die Politik im Blick haben muss, genauso wie umwelt- und klimapolitische Aspekte eine große Rolle spielen müssen. Und: das Ganze muss sich auch noch rechnen. Es kommt der Quadratur des Kreises gleich. Ein weiterer Aspekt, der die Arbeit des Unternehmens schwierig macht, sind die sich ständig ändernden politischen Rahmenbedingungen. Bei Großinvestitionen sei aber eine gewisse Planungssicherheit nötig.

 

Die VNG sieht sich trotz aller Schwierigkeiten gut aufgestellt. Es gibt ein solides Unternehmen, gute Mitarbeiter/innen mit vielen Ideen und gutem Knowhow. In den nächsten Jahren steht im Rahmen des Projektes „Katharina“ sogar ein Ausbau der Speicherkapazitäten am Standort Peißen bevor.