29. September 2014

22. Erwerbslosenfrühstück

Das erste Erwerbslosenfrühstück nach der Sommerpause beschäftigte sich thematisch mit dem Bildungs- und Teilhabepaket. Auslöser dafür war ein Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung, der berichtete, dass die Leistungen für Lernhilfen kaum nachgefragt werden. Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen (Hartz IV, Sozialhilfe), Asylbewerberleistungen, Wohngeld und Kindergeldzuschlag haben Anspruch auf verschiedene Leistungen aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket“, das seit 2011 benachteiligten Kindern helfen soll, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. So gibt es Zuschüsse für das Mittagessen in Kita und Schule, für Beiträge in Vereinen, für den Schulbedarf, für Wandertage und Klassenfahrten und für die Schülerbeförderung. Diese Zuschüsse werden verhältnismäßig häufig in Anspruch genommen. Von der Lernförderung hingegen könnten noch viel mehr Kinder profitieren. Schülerinnen und Schüler, die davon bedroht sind, das Klassenziel , also die Versetzung, nicht zu erreichen, haben Anspruch auf bis zu 6 Monate Nachhilfeunterricht, soweit nicht die Schule selbst Nachhilfe anbietet. Erfahrene PädagogInnen können in der Regel schon ab Oktober feststellen, ob die Lernschwierigkeiten so groß sind, dass eine Versetzung in die nächste Klassenstufe gefährdet ist. Dann ist Handeln angesagt. Die Stiftung evangelische Jugendhilfe hat drei SozialarbeiterInnen eingestellt, deren Aufgabe die Information über das Bildungs- und Teilhabepaket sowie Hilfestellung bei der Antragstellung sind. Bei Bedarf begleiten sie AntragstellerInnen auch bei Ämtergängen. Sie vermitteln die Nachhilfekräfte, die vorwiegend LehrerInnen im Ruhestand, Studierende oder andere geeignete Kräfte sind.

Auch wenn es schade ist, dass diese Lernhilfen nur bei Versetzungsschwierigkeiten beantragt werden können und nicht etwa, um eine höhere Schulform, oder ein besseres Zeugnis zu erreichen, handelt es sich für die Betroffenen um eine große Hilfe, die man unbedingt nutzen sollte.

AnsprechpartnerInnen sind:

Bereich Bernburg und Könnern:

Carola Hoffmann (Teamkoordinatorin)

Stadtteilhaus für Jung & Alt

Heinrich-Rau-Str. 7

06406 Bernburg (Saale)

 Tel.: 0151 15121555

Sprechzeit:

Montag: 8.00 – 16.00 Uhr, Stadtteilhaus

Dienstag: 8.00 – 12.00 Uhr, Schulzentrum Könnern

Donnerstag:  9.00 – 12.00 Uhr,Förderschule „Lebensweg“

Bereich Nienburg und Bernburg Talstadt

Roland Kloß

Große Einsiedelsgasse 6

06406 Bernburg

Tel.: 0151 15121674

Sprechzeit:

Donnerstag: 11.45 - 13.45 Uhr, Lernbehindertenschule "Otto Dorn"

Donnerstag: 14.00 - 16.00 Uhr, Stiftung ev. Jugendhilfe, Große Einsiedelsgasse 6

Dienstag: 9.00 - 12.00 und 13.30 - 16.00 Uhr, Nienburg Rathaus

1. Montag im Monat: 14.00 - 15.00 Uhr, OT Pobzig, mobiles Bürgerbüro

1. Montag im Monat: 16.00 - 17.00 Uhr, OT Wedlitz, mobiles Bürgerbüro

2. Montag im Monat: 14.00 - 15.00 Uhr, OT Gerbitz, mobiles Bürgerbüro

2. Montag im Monat: 16.00 - 17.00 Uhr, OT Latdorf, mobiles Bürgerbüro

3. Montag im Monat: 16.00 - 17.00 Uhr, OT Neugattersleben, mobiles Bürgerbüro


Bereich Bernburg und Güsten

Petra Höhndorf

Große Einsiedelsgasse 6

06406 Bernburg

Tel.: 0151 15107583

Sprechzeit:

Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr, Schülerland, Große Einsiedelsgasse 6

1. und 3. Dienstag im Monat: 11.00 - 13.00 Uhr, Campus Technikus, Tolstoiallee

2. und 4. Mittwoch im Monat: 09.00 - 11.00 Uhr, Grundschule "Franz Mehring"

3. Mittwoch im Monat: 7.30 - 10.00 Uhr, Kita "Friedrich Fröbel"

1. und 3. Donnerstag im Monat: 11.00 - 14.00 Uhr, Güsten, Kita "Güstener Spatzen"

2. und 4. Donnerstag im Monat: 12.00 - 14.00 Uhr, Giersleben, GS "Wippertal"

1. und 3. Montag im Monat: 9.00 - 11.00 Uhr und jeden 3. Donnerstag 14.00 - 15.30 Uhr, Grundschule Alsleben im Gebäude der Stadtwirtschaft Alsleben,Pulverhof 6a