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Politik hat in meinem Leben von Anfang an eine große Rolle gespielt. Einmischen, Mitgestalten und Einfluss auf die Veränderungen der Gesellschaft zu haben, sind für mich große Werte.

So war es folgerichtig, dass ich 1994 für den Landtag in Sachsen-Anhalt kandidierte. Ich wurde gewählt und beschäftigte mich zunächst mit Kultur-, Gleichstellungs- und Sozialpolitik, bevor ich mit Leib und Seele Bildungspolitikerin wurde. Viele Jahre vertrat ich im Landtag von Sachsen-Anhalt meine Überzeugungen, dass das gegliederte Schulsystem durch das frühzeitige Aussieben in verschiedene Bildungsgänge Lebenschancen von Kindern nachhaltig behindert. Längeres gemeinsames Lernen, die Akzeptanz von heterogenen Gruppen, wie sie in der Gesellschaft überall vorkommen,  müssen ihren Ausdruck auch in der Schule finden. Das erfordert den Einsatz moderner Lehrmethoden. Die Schule von heute kann nicht der aus dem letzten Jahrhundert gleichen. Eine weitere Herausforderung im Umgang mit unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Wissen und Können wird die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Einführung einer inklusiven Beschulung erfordert. Fakt ist: Schule muss sich verändern, um erfolgreich zu sein.

Nach 23 Jahren im Landtag wagte ich einen beruflichen Neuanfang und wurde in den Bundestag gewählt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung.

Ich bin Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin, habe einen Sohn und lebe glücklich in einer langjährigen Lebenspartnerschaft. Verlässliche Freundinnen und Freunde komplettieren mein soziales Gefüge, das mich immer wieder erdet, unterstützt und bei Bedarf auch mal in Frage stellt. In meiner Freizeit fahre ich gern Rad und gehe unheimlich gern in die Sauna. Dort ist der Ort, an dem ich wunderbar entspannen kann.

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Unsere Position zum Kooperationsverbot war Inhalt meiner 1. Rede im Bundestag

Die Mehrheiten für die Abschaffung des Kooperationsverbots in der Bildung sind da. Unser Bildungssystem ist chronisch unterfinanziert. Allein für die Sanierung unserer Schulen fehlen 34 Milliarden Euro. Bildung muss Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen werden. Kein Mensch hat noch Verständnis dafür, dass der Bund nicht dauerhaft mitfinanzieren kann. Schluss mit der Finanzierung über Umwege!